23.04.2007 - Mannschaftsspiele der U 11
Schon in der letzten Woche wurde in den unterschiedlichen Trainingsgruppen der Jahrgangsstufe U 11 fleißiger und ausdauernder trainiert, als in den Wochen zuvor. Auch die Trainer waren eifrig bei der Sache und erweiterten ihren Trainingsplan um ungewohnte Disziplinen wie Standweitsprung oder Kasten-Bumerang-Lauf. Die Kletterstangen glänzten vom vielen Klettern der Judokinder in den dunklen Hallen und so manches Standrandori musste einem Sumo-Kampf weichen. Der Grund: Die vereinsinternen Mannschaftsspiele der U 11!
Von langer Hand geplant und von den Trainern und Sportlern herbeigesehnt, fanden am 22.04.2007 die Mannschaftsspiele der U 11 statt.
An diesem Tag wehte ein frischer Wind durch unsere Vereinshalle am Rabet und trug die Anfeuerungsrufe der Trainer, Mannschaftskameraden und Eltern sowie die Siegesschreie der Gewinner mehrere Straßen weit.
Erstaunliches spielte sich in der Halle ab: Da wurden „Die Judomücken von L.E.“ zu Elefanten und besiegten nicht nur die noch etwas verschlafenen „Connewitzer Judograzien“ (trainieren in der 3. Grundschule bei Tino Rose) sondern auch „Die wilden Löwen“, die in der 120. Grundschule von der selbst sehr erfolgreichen Susann Schützel trainiert werden.
Bei den männlichen Judoka konnten „Die Mattenteufel“ im Gegensatz zu den „Judomücken von L.E.“ ihren Heimvorteil nicht nutzen und mussten sich klar den „Stars des Südens“ geschlagen geben. Trotzdem belegten sie den 2. Platz punktgleich mit den „Judoklöpsen Süd“, die sich aber aufgrund des direkten Vergleichs mit dem dritten Platz begnügen mussten. „Die Mix Masters“ hatten ein schweres Los, da sie die einzige gemischte Mannschaft im Turnier waren. Trotzdem gaben auch sie nicht auf, sondern kämpften tapfer und mutig und die beiden Mädchen dieser Mannschaft holten so manchen Punkt.
Aber nicht nur die Judoka auf der Matte kämpften verbissen, auch die Trainer und Mannschaftsbetreuer hatten hochrote Köpfe und schwitzten beim anfeuern und coachen fleißig mit. So manch ein Judoka sprang beim Standweitsprung einige Zentimeter weiter, weil er von der Anfeuerungswelle seines Trainers praktisch „getragen“ wurde. Beim Seilklettern wuchsen so manchem Sportler Flügel, wobei die vom Alexander Mutz ihm wohl wirklich zum Fliegen verhalfen, als er das Seil in nur 3 Sekunden nach oben turnte.
Der ohnehin hohe Geräuschpegel in der Halle gipfelte des Öfteren im ohrenschädigenden Bereich, wenn es an den Zweikampfstationen Sumo, O-Goshi gegen O-Goshi und Halten von Kuzure-Kesa-Gatame besonders spannende Duelle gab, wobei jeder errungene Sieg ausgiebig und lautstark gefeiert wurde.
Nach drei Stunden standen dann endlich die stärksten Mannschaften der Mädchen und Jungen fest, die sich bei der anschließenden Siegerehrung nochmals gebührend von Trainern und Eltern feiern lassen konnten. Aber auch die unterlegenen Mannschaften sparten nicht am anerkennenden Lob. Noch mal richtig laut wurde es, als die besten drei Mädchen und Jungs des Tages einzeln geehrt wurden.
Am Nachmittag dieses aufregenden und erfolgreichen Tages wurde über so manchen Sieg und auch über die Niederlagen im gemütlichen Beisammensein mit Bratwurst und Steak diskutiert. Aber spätestens hier redeten sich nur noch die Trainer die Köpfe heiß, denn die vielen kleinen Judoka hatten die Rivalitäten der vergangenen Stunden vergessen und so manche neue Freundschaft geknüpft.
Noch ein paar Worte in eigener Sache: Wir möchten uns bei den vielen fleißigen Helfern bedanken, vor allem bei Frau Brandt und Frau Mutz, sowie Dr. Reitmann, Dr. Wiegand, Franzi, Alex und Sebastian und der Organisatorin Dagmar Tenckhoff. |